Ein KI-gestützter Situationsratgeber für Eltern — für Kiga, Volksschule und Oberstufe, mit Fokus auf ADHS, aber für alle Familien. Beschreibe eine Situation die nicht gut gelaufen ist — und bekomme sofort umsetzbare Antworten, fundiert in bewährten Konzepten.
Keine Magie — ein klares System. Hier ist was tatsächlich passiert wenn du eine Situation beschreibst.
Du schreibst in natürlicher Sprache eine Situation von heute oder dieser Woche — so konkret wie möglich. Was ist passiert, was hast du versucht, wo bist du an deine Grenze gestoßen? Kein Formular, keine Kategorien. Einfach so wie du es jemandem erzählen würdest der dein Kind kennt.
Im Hintergrund fügt die App automatisch zwei Dinge zusammen: den Skill-Prompt (die Anweisungen wie Claude antworten soll — Antwortformat, theoretische Grundhaltung, Tonalität) und das Kindprofil aus deinen Onboarding-Antworten. Beides landet als unsichtbarer Kontext vor deiner Nachricht.
Claude (das KI-Modell von Anthropic) liest den gesamten Kontext und antwortet im festgelegten Format — immer mit der Perspektive des Kindes, der theoretischen Analyse, drei konkreten Handlungsvarianten und wörtlichen Formulierungen die du direkt verwenden kannst.
Claude hat von Natur aus kein Gedächtnis zwischen Anfragen. Die App löst das: Bei jeder neuen Nachricht schickt sie den kompletten bisherigen Gesprächsverlauf mit. Claude "erinnert" sich also an alles — weil ihm alles jedes Mal neu hingelegt wird. Das ist der Grund warum die Antworten im Verlauf des Gesprächs immer besser werden.
Nach jedem Gespräch erscheint in der Toolbar der Button 🧠 Dazugelernt. Ein Klick startet eine zweite KI-Analyse die nur eine Frage stellt: Was hat dieses Gespräch über das Kind verraten, das noch nicht im Profil steht? Die Erkenntnisse werden als Vorschläge angezeigt — du entscheidest was übernommen wird.
Das Profil wächst so mit jeder Situation: aus dem Onboarding kommt das Grundgerüst, aus den Gesprächen kommen die feinen Details die man erst im echten Moment bemerkt.
Die App ist keine generische KI. Der Prompt ist explizit in vier bewährten Frameworks verankert — die Claude immer gleichzeitig auf eine Situation anwendet.
Kontakt vor Korrektur. Juuls Kerngedanke: Kinder sind von Natur aus kompetent und kooperieren — wenn die Beziehung stimmt. Fehlverhalten ist kein Aufstand, sondern ein Signal. Die App fragt deshalb immer zuerst: Was braucht dieses Kind gerade? — nicht: Was hat es falsch gemacht?
Verhalten ist Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses. GFK unterscheidet zwischen Beobachtung (was ist passiert?), Gefühl (was löst das aus?), Bedürfnis (was steckt dahinter?) und Bitte (was wäre hilfreich?). Die wörtlichen Formulierungen in der App folgen diesem Prinzip — beobachtend, nicht bewertend.
Antezedenzien gestalten — nicht nur auf Verhalten reagieren. VT fragt: Was passiert vor dem Ausrasten? Wie kann die Situation so strukturiert werden, dass Eskalation seltener nötig wird? Die Variante A (Struktur & Klarheit) und die Präventionsideen kommen aus diesem Framework.
Das dysregulierte Nervensystem kann nicht „hören". Bei hoher Aktivierung ist der präfrontale Kortex offline — kein Erklären, kein Bestrafen, kein Verhandeln hilft dann. Nur Co-Regulation (ruhige Präsenz) bringt das Nervensystem zurück. Das ist der Grund warum die App immer zuerst fragt: Wo steht das Nervensystem gerade?
Jede Antwort bietet drei gleichwertige Handlungswege — weil Eltern verschieden sind und weil man nicht jeden Tag gleich drauf ist. Variante A (Struktur & Klarheit) kommt aus der Verhaltenstherapie. Variante B (Verbindung & Körper) aus Juul und der Neurobiologie. Variante C variiert je nach Altersgruppe: Fantasie & Humor im Kiga-Alter, Metakommunikation & Selbstwert in der Volksschule, oder direktes würdevolles Gespräch in der Oberstufe. Keine davon ist „richtiger" als die andere.
Das Profil startet mit dem Onboarding — und wächst mit jedem Gespräch. Hier ist der direkte Vergleich.
Wie das Lernen funktioniert: Nach dem Gespräch analysiert ein zweiter KI-Call den Verlauf und extrahiert nur Neues — was noch nicht im Profil steht. Die Erkenntnisse werden als Checkboxen angezeigt, du wählst was du übernehmen willst. Alles bleibt lokal auf deinem Gerät.
Keine Anmeldung, kein Server, keine Datenbank. Hier ist die vollständige, ehrliche Übersicht.
Werden ausschließlich lokal in deinem Browser gespeichert (localStorage). Sie verlassen dein Gerät nie — auch die automatisch gelernten Erkenntnisse bleiben nur bei dir.
Lebt nur im Arbeitsspeicher deines Browsers. Wird nicht gespeichert. Wenn du den Tab schließt, ist alles weg — das Kindprofil bleibt erhalten.
Die App erkennt automatisch wenn du Namen, Adressen, E-Mails oder Einrichtungsnamen eingibst — und zeigt einen Hinweis. Du brauchst keine identifizierenden Angaben, damit die App gut funktioniert.
Nachrichten werden direkt an die Anthropic API gesendet — wie bei jeder Claude-Nutzung. Anthropics Datenschutzrichtlinie gilt.
Die Testversion ist live — kein Setup, kein API Key, einfach den Link öffnen und loslegen.
Die Testversion ist unter situationsratgeber.netlify.app verfügbar. Kein Account, keine Installation, kein API Key erforderlich — der ist für die Testphase bereits eingebaut.
Einfach den Link öffnen — fertig. Funktioniert auf jedem Handy und Desktop-Browser.
Beim ersten Öffnen startet ein kurzes Onboarding. Zwei Pflichtfragen wählen den passenden Ratgeber-Ansatz: Altersgruppe (4–8 J. Kiga/Volksschule · 8–14 J. Volksschule/Unterstufe · Oberstufe) und ADHS/Spektrum oder neurotypisch — das entscheidet welcher der 6 spezialisierten Skill-Prompts geladen wird. Dann Freitext-Fragen zu Stärken des Kindes, typischen Auslösern, was hilft, Familiensituation und eigenem Reaktionsstil.
Das Profil wird lokal auf deinem Gerät gespeichert. Ab dem zweiten Öffnen startet die App direkt im Chat.
Beschreib eine Situation die heute nicht gut gelaufen ist. Je konkreter, desto besser die Antwort. Die App antwortet automatisch in der Sprache in der du schreibst.
Nach der Antwort erscheinen in der Toolbar vier Buttons: Kopieren, Zusammenfassung, Teilen und 🧠 Dazugelernt. Gespräche werden automatisch gespeichert — über den Button Meine Situationen kannst du jedes gespeicherte Gespräch wieder öffnen, nachlesen und direkt weiterschreiben. Der 🧠-Button analysiert das Gespräch und schlägt neue Erkenntnisse fürs Profil vor — du entscheidest was übernommen wird.
Dieser Ratgeber läuft auf Claude von Anthropic. Das ist keine zufällige Wahl — es gibt konkrete Gründe, warum Claude für einen emotionalen Kontext wie diesen besser geeignet ist als viele andere Modelle.
Claude wird nach dem Prinzip Constitutional AI trainiert: Statt nur aus menschlichem Feedback zu lernen, folgt das Modell einem expliziten Satz von Werten und Prinzipien — Sicherheit, Ehrlichkeit, Vermeidung von Schaden. Das bedeutet: Claude ist nicht darauf trainiert, zu sagen was du hören willst, sondern was wirklich hilfreich und verantwortungsvoll ist. Gerade in einem emotionalen Kontext mit erschöpften Eltern ist dieser Unterschied wichtig.
Anthropic hat sich als eines der wenigen großen KI-Unternehmen frühzeitig zur Einhaltung des EU AI Act bekannt und an dessen Ausgestaltung mitgewirkt. Der EU AI Act klassifiziert KI-Systeme nach Risikostufen — Anwendungen in sensiblen Bereichen wie Erziehung, Gesundheit oder Kinderbetreuung unterliegen erhöhten Anforderungen an Transparenz und Sicherheit. Claude ist so konzipiert, dass es diese Anforderungen erfüllt: klar als KI erkennbar, keine falschen Versprechen, Grenzen der eigenen Kompetenz werden benannt.
Emotionale Intelligenz bei KI heißt nicht, dass das Modell fühlt. Es heißt, dass es emotionale Zustände erkennt, einordnet und angemessen darauf reagiert — ohne zu dramatisieren, ohne zu minimieren, ohne vorschnell zu lösen. Claude ist darauf ausgelegt, erschöpfte Eltern nicht zu überfordern, Schuldgefühle nicht zu verstärken und Grenzen zu respektieren. In der Praxis: wenn du schreibst dass du am Limit bist, bekommt das Vorrang vor der Situation-Analyse. Das ist kein Zufall, sondern Design.
Claude ist kein Therapeut, kein Kinderarzt und kein Ersatz für Fachbegleitung. Das Modell sagt das auch selbst — und wir haben den Prompt so gestaltet, dass Claude diese Grenze aktiv benennt wenn sie relevant wird. Für akute Krisen, Diagnosen oder langfristige Unterstützung braucht es Menschen. Was Claude gut kann: eine kluge, informierte Perspektive auf eine konkrete Situation — in dem Moment wo du sie brauchst.